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Am 27. November
2011 fand zum 11. Male das Pyramide
anschieben im Ortszentrum von
Köthensdorf statt. Bereits
zur Tradition geworden ist dieses
jährliche Pyramidenfest,
bei dem die Köthensdorfer
und ihre Gäste
das Anschieben feiern. In den
Umlandwochenzeitungen wurde
auch zum Anschieben nach Köthensdorf
eingeladen. Das Standortkonzept
hatte sich schon voriges Jahr
bewährt, also blieb man
dabei. Die Bühne hatte
nun auch ein Geländer bekommen
und wurde diesmal schön
dekoriert mit Tannenbäumchen
und Winterbild, gemalt von der
AG der Grundschule.
Das Kernhelferteam arbeitete
hart am Samstag, Sonntag und
am Montag, um diesen wichtigen
Adventsnachmittag vorzubereiten
und auch wieder alles abzubauen
und aufzuräumen (der Helferaufruf
im Amtsblatt brachte leider
nichts!).
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Am Samstag baute man
bereits die Pyramide auf. Die Figuren
wurden dann am Sonntagvormittag montiert.
Auf dem Festplatz verlegten die Helfer
Elektroleitungen und installierten
die Beleuchtung in den Verkaufsständen.
Außerdem wurden lange Lichterketten
gespannt. Die Gemeindearbeiter hatten
bereits in der Woche die vier Verkaufshäuschen
und die Bühne mit Geländer
aufgebaut. Die Musikanlage richtete
man am Sonntagvormittag ein. Ebenso
wurden die Pavillons, Tische und Bänke
aufgestellt. Die Vorbereitungen zum
Pyramidenfest dauerten schon lange
Zeit vor dem 1. Advent an, weil bestimmte
Genehmigungen eingeholt und diverse
andere Dinge organisiert werden mussten.
Bei bestem Herbstwetter
(kein Wind und leichte Plusgrade)
trafen die ersten Besucher, angelockt
von weihnachtlicher Musik, Glühwein-
und Bratwurstduft, bereits sehr zeitig
auf dem Parkplatz im Ortszentrum von
Köthensdorf ein. Die Tauraer
Posaunen bliesen kräftig in ihre
Instrumente, dass die Weihnachtsbotschaft
weit ins Land schallte. Der Platz
füllte sich zusehends und Heimatfreundin
Kerstin Schreckenbach in der Funktion
des Festmoderators konnte knapp 450
Besucher auf dem Parkplatz an der
Schulstraße begrüßen.
Unser ehrenamtlicher Bürgermeister
Klaus Vivus stimmte uns mit seiner
Eröffnungsrede auf das Pyramide
anschieben und auf die Adventszeit
ein. Weiterhin bedankte er sich für
das Vertrauen und nannte einige Aufgaben,
die wir gemeinsam nächstes Jahr
bewältigen werden. Außerdem
bedankte er sich bei allen Helfern
und Mitwirkenden des Köthensdorfer
Pyramidenfestes, die sich in ihrer
Freizeit engagieren, dass die Gäste
aus nah und fern einen schönen
Adventsnachmittag erleben können.
Klaus Vivus wünschte eine besinnliche
Weihnachtszeit und gutes Gelingen
an diesem Nachmittag.
Anschließend kam
man gleich zur wichtigsten Zeremonie:
dem Anschieben der Weihnachtspyramide.
Nach einem kleinen Gedicht und der
Frage, ob alle bereit wären,
erfolgte das Kommando: "Schiebt
an, Schiebt an, Schiebt an!!!"
Die Feuerwehr hielt über Funkgeräte
Verbindung zum Pyramidenstandort und
die Köthensdorfer Weihnachtspyramide
setzte sich anmutig in Bewegung, die
Lichter blitzten festlich und die
verschiedenen Figuren erzählten
vom Alltag in unserem Dorf.
Nun folgte auf der Bühne
das abwechslungsreiche Programm der
Johann-Esche-Grundschule. Die Kinder
des Chores sangen bekannte Weihnachtslieder
und sagten Gedichte auf. Die Leute
freuten sich und applaudierten
begeistert. Dann wurde der Weihnachtsmann
mehrmals gerufen. Er tauchte endlich
zwischen den Leuten mit seinem Geschenkesäcken
auf, hatte seine Feuerwehr-Wichtel
als Helfer dabei, betrat die Bühne
und überreichte den Chorkindern
ein Geschenk. Nachdem endlich eine
Sitzgelegenheit für den Weihnachtsmann
bereit stand, durften ihn alle Kinder
auf der Bühne besuchen, ein Gedicht
aufsagen oder ein Lied singen und
sie bekamen ein kleines Geschenk überreicht.
Hier konnten die Zuhörer schon
einige kleine Künstler live erleben.
Der Weihnachtsmann wurde bis zum nächsten
Jahr verabschiedet und alle "Anschieber"
wandten sich wieder Essen und Trinken
zu und unterhielten sich lebhaft.
Seinen Hunger konnte
man bei Schuberts Imbiss und an der
Köthensdorfer Gulaschkanone stillen.
Den Getränkeverkauf mit Glühwein
und anderen diversen Erfrischungen
organisierte der Heimatverein Köthensdorf,
wobei der Glühwein nicht elektrisch,
sondern in der Gulaschkanone erhitzt
wurde. Sehr gut mundeten die verschiedenen
Bratwurstsorten, Minikrapfen, eine
Möhren-Orangensuppe und ein gut
gewürzter Gyros. Am Stand des
Imkervereins trank man warmen Met
und kaufte andere gesunde Honigerzeugnisse
ein. Bei der Firma Langhanki konnte
man weihnachtliche Holzkunst, Bücher
und Spielzeug erwerben. Der Glühweinverbrauch
lag an diesem Nachmittag trotz milden
Wetters bei ca. 150 Litern. Das war
etwas mehr als im Vorjahr.
Gegen 19 Uhr verließen
zwar die ersten Gäste den Festplatz,
aber ein paar kleine Grüppchen
tranken noch Glühwein und unterhielten
sich bis 20 Uhr. Am Abend wurden von
einigen Helfern die Planen der Pavillons
abgenommen, die Musikanlage abgebaut
und die Verkaufshäuschen gesichert.
Am Montagvormittag erfolgte das große
Abbauen und Aufräumen, um den
Parkplatz wieder freizumachen. Nur
leere Getränkekisten, volle Abfallsäcke,
ein Haufen Elektromaterial, Planen
und die losen Stangen der Pavillons
erinnerten zu diesem Zeitpunkt an
das 11. Pyramidenfest am 1. Advent
2011 in Köthensdorf.
Wir bedanken uns ganz
herzlich bei allen freiwilligen Helfern
und deren Familien (die jedes Jahr
meistens die gleichen sind), die wieder
das Fest vorbereiteten, durchführten
und auch mit aufräumten. Nur
durch ihren vorbehaltlosen Einsatz
jedes Jahr sind diese Pyramidenfeste
in Köthensdorf noch möglich,
aber eben wie lange noch!? Unser Dank
gilt natürlich auch allen Anschiebern,
die mit ihrem Besuch die Arbeit der
Helfer zu würdigen wissen.
Im Vorfeld wurden wieder
umfangreiche Reparaturen an der Pyramide
durchgeführt, die das Pyramidenkonto
stark belasteten. Es könnte wieder
eine Spendenaktion notwendig werden,
dass sich die Köthensdorfer Pyramide
weiter drehen kann. Freuen wir uns
trotzdem auf das 12. Köthensdorfer
Pyramidenfest im nächsten Jahr.
Der Heimatverein Köthensdorf
e.V. wünscht allen Einwohnern
von Köthensdorf und Taura alles
erdenklich Gute für das Jahr
2012.
A.Hugel,
HVK
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