Am 29. November 2009
fand zum 9. Male das Pyramide anschieben
im
Ortszentrum von Köthensdorf statt.
Bereits zur Tradition geworden ist
dieses jährliche Pyramidenfest,
bei dem die Köthensdorfer und
ihre Gäste das Anschieben feiern.
Das neue Standortkonzept hatte sich
schon voriges Jahr bewährt, aber
es gab eine kleine Änderung,
um den Platz optimaler zu nutzen.
Es arbeiteten wieder viele fleißige
Helfer mit, um diesen wichtigen Adventsnachmittag
vorzubereiten. Am Samstag baute man
bereits die Pyramide auf. Die Figuren
wurden dann am Sonntagvormittag montiert.
Auf dem Festplatz verlegten die Helfer
Elektroleitungen und installierten
die Beleuchtung in den Verkaufsständen,
außerdem wurden lange Lichterketten
gespannt. Die Gemeindearbeiter hatten
bereits in der Woche die 4 Verkaufshäuschen
aufgebaut. Wie im vergangenen Jahr
seitens der Gemeinde versprochen,
gab es diesmal eine funkelnagelneue
Bühne, die gleich einmal getestet
wurde. Die Musikanlage richtete man
am Sonntagvormittag ein. Ebenso wurden
die Pavillons, Tische und Bänke
aufgestellt. Die Vorbereitungen zum
Pyramidenfest dauerten schon lange
Zeit vor dem 1. Advent an, weil bestimmte
Genehmigungen eingeholt und diverse
andere Dinge organisiert werden mussten.
Bei bestem Wetter trafen die ersten
Besucher, angelockt von weihnachtlicher
Musik, Glühwein und Bratwurstduft,
bereits sehr zeitig auf dem Parkplatz
im Ortszentrum von Köthensdorf
ein. Die Tauraer Posaunen bliesen
kräftig in ihre Instrumente,
dass die Weihnachtsbotschaft weit
ins Land schallte. Der Platz füllte
sich zusehends und Heimatfreundin
Kerstin Schreckenbach in der Funktion
des Festmoderators konnte ca. 350
Besucher auf dem Parkplatz an der
Schulstraße begrüßen.
Unser Bürgermeister
Rainer Viertel stimmte uns mit seiner
Eröffnungsrede auf das Pyramide
anschieben und auf die Adventszeit
ein, weiterhin zog er Bilanz, was
sich in unseren Ortsteilen Köthensdorf
und Taura im Laufe des Jahres 2009
an baulichen Dingen getan hatte und
außerdem bedankte er sich bei
allen Helfern und Mitwirkenden des
Köthensdorfer Pyramidenfestes,
die sich in ihrer Freizeit engagieren,
dass die Gäste aus nah und fern
einen schönen Adventsnachmittag
erleben können. Rainer Viertel
wünschte eine besinnliche Weihnachtszeit
und gutes Gelingen an diesem Nachmittag.
Anschließend kam man gleich
zur wichtigsten Zeremonie, dem Anschieben
der Weihnachtspyramide. Nach einem
kleinen Gedicht und der Frage, ob
alle bereit wären, erfolgte das
Kommando: "Schiebt an, Schiebt
an, Schiebt an!!!" Die Köthensdorfer
Weihnachtspyramide setzte sich würdevoll
in Bewegung, die Lichter blitzten
festlich und die Figuren erzählten
vom Alltag in unserem Dorf.
Nun folgte auf der Bühne
das abwechslungsreiche Programm der
Johann-Esche-Grundschule. Die Kinder
des Chores sangen bekannte Weihnachtslieder
und sagten Gedichte auf. Die Leute
freuten sich und applaudierten begeistert.
Dann wurde der Weihnachtsmann mehrmals
gerufen. Er tauchte endlich zwischen
den Leuten mit seinem Bollerwagen
auf, hatte seine Wichtel dabei, betrat
die Bühne und überreichte
den Chorkindern ein Geschenk. Anschließend
durften alle Kinder den Weihnachtsmann
auf der Bühne besuchen, ein Gedicht
aufsagen oder ein Lied singen und
sie bekamen ein kleines Geschenk überreicht.
Hier konnten die Zuhörer schon
einige kleine Künstler mit Talent
erleben. Der Weihnachtsmann wurde
bis zum nächsten Jahr verabschiedet
und alle "Anschieber" wandten
sich wieder Essen und Trinken zu und
unterhielten sich lebhaft. Seinen
Hunger konnte man bei Schuberts Imbiss
und an der Köthensdorfer Gulaschkanone
stillen. Den Getränkeverkauf
mit Glühwein sowie verschiedenen
Erfrischungen organisierte der Heimatverein
Köthensdorf, wobei der Glühwein
nicht elektrisch, sondern mit in der
Gulaschkanone erhitzt wurde. Sehr
gut mundeten die verschiedenen Bratwurstsorten,
Fettbemmen, Fischbrötchen, ein
gut gewürzter Gyros und Kesselgulasch.
Am Stand des Imkervereins trank man
warmen Met und kaufte andere gesunde
Honigerzeugnisse ein. Bei der Firma
Langhanki konnte man weihnachtliche
Holzkunst, Bücher und Spielzeug
erwerben.
Der Glühweinverbrauch
lag an diesem Nachmittag bei ca. 130
Litern. Das war weniger als im Vorjahr,
lag vielleicht mit am Wetter. Und
dann verließen die meisten Gäste
das Festgelände schon gegen 19
Uhr wieder. Am 1. Advent 2008 standen
zu dieser Zeit noch etliche Gruppen
und Grüppchen an den Tischen
und Buden und die Musik spielte bis
weit nach 20 Uhr. Wer weiß
?
Am Abend wurden von einigen Helfern
die Planen der Pavillons noch abgenommen,
die Musikanlage abgebaut und die Verkaufshäuschen
gesichert. Am Montagvormittag erfolgte
das große Abbauen und Aufräumen,
um den Parkplatz wieder freizumachen.
Nur leere Getränkekisten, volle
Abfallsäcke, ein Haufen Elektromaterial,
Planen und die losen Stangen der Pavillons
erinnerten zu diesem Zeitpunkt an
das 9. Pyramidenfest am 1. Advent
2009 in Köthensdorf. Wir bedanken
uns ganz herzlich bei allen freiwilligen
Helfern und deren Familien (die jedes
Jahr meistens die gleichen sind),
die wieder das Fest vorbereiteten,
durchführten und auch mit aufräumten.
Nur durch ihren fast selbstlosen Einsatz,
der in der heutigen Zeit gar nicht
so selbstverständlich ist, wurde
dieses Pyramidenfest in Köthensdorf
wieder möglich. Unser Dank gilt
natürlich auch allen Anschiebern,
die mit ihrem Besuch die Arbeit der
Helfer zu würdigen wissen. Außerdem
möchten wir uns an dieser Stelle
bei den Sponsoren bedanken, die uns
mit Elektromaterial, Sachspenden und
auch finanziell unterstützten.
Hier sei besonders die großzügige
Geldspende der Firma Baumschule Holger
Beer aus Taura erwähnt. So konnten
im Vorfeld notwendige Reparaturen
an der Pyramide zügig ausgeführt
werden. Freuen
wir uns auf das zehnjährige Jubiläum
des Köthensdorfer Pyramidenfestes
im nächsten Jahr.
Der Heimatverein Köthensdorf
e.V. wünscht allen Einwohnern
unseres Ortes ein frohes und besinnliches
Weihnachtsfest 2009 und alles erdenklich
Gute für das Jahr 2010.
A.Hugel,
HVK
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