Heimatfest 2006 in Köthensdorf

Zu den 4 tollen Tagen Ende April 2006 in Köthensdorf mit dem wahnwitzigen Kabarett "Duale Satire Deutschland" mit dem ehemaligen und einmaligen Köthensdorfer Ulli Eisner, dem traditionellen Maibaumsetzen, den zahlreichen künstlerischen und sportlichen Darbietungen rund um den Schulhof, den Galavorstellungen im Fest(Bier)-Zelt und dem großen bedeutenden Festumzug durfte natürlich eine passende Ausstellung hier nicht fehlen.

Gemäß dem Motto der Jubiläumsfeier sollte es eine Ausstellung zur Historie und dem aktuellen Wirken der Feuerwehr sein. In wochenlangen Vorbereitungen wurden Gegenstände aus dem Materialfundus der Feuerwehr Köthensdorf herausgesucht, geordnet und katalogisiert und ein Grundriss der Ausstellungsfläche für den Speisesaal der Grundschule entworfen. Bei diesen umfangreichen Vorbereitungen unter teilweise komplizierten Bedingungen kamen auch Produkte aus Radeberg zum Einsatz, um die Motivation nicht zu verlieren. Unser großes Problem war, wir konnten das Einräumen des Speisesaals und das Aufstellen der Ausstellungsgegenstände nicht vorher üben. An diesem Freitagnachmittag musste auf Anhieb alles passen.

Und es passte, dank der motivierten Helfer bei der Vorbereitung, dem Aufbau, der Durchführung und auch beim Abbau der Ausstellung. Besonderer Dank gilt Horst Dierske, Ronny Körner, Gerhard Müller und Frau Schaarschmidt mit der Jugendfeuerwehr für die Unterstützung bei der Vorbereitung. Für die Hilfe beim Aufbau und Abbau möchten wir uns bei Horst Rudolph, Dieter Schreckenbach, Bernhard Blesse und Michael H ölig bedanken. Weiterhin bedanken wir uns bei den Aufsichtskräften Lisbeth Uhlig, Erika Heinich, Marina Frenzel, Kerstin Schreckenbach, Madleen Hugel, Elfi Ahner und Evi Endmann.

Dank sagen wir auch den Familienangehörigen, die viel Verständnis für die ehrenamtliche Tätigkeit ihrer Partner aufbrachten und die ihre Freizeit, teilweise anders als geplant, nutzen mussten. Weiterhin danken wir Herrn Nimz, für die Bereicherung der Ausstellung mit seinen flugfähigen Flugzeugmodellen und der Firma Expert-Scholz aus Burgstädt, für den zur Verfügung gestellten großen Flachbildschirm, um die Super8-Filmaufnahmen vom Heimatfest 1986 auf DVD entsprechend in Szene setzen zu können.

An den Öffnungszeiten innerhalb der drei Tage konnten wir ca. 750 Besucher in der Ausstellung zählen, wobei freitags zur Eröffnung und sonntags nach dem Festumzug der größte Andrang herrschte. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit einen Auszug, ihr Grundstück betreffend, aus dem von Horst und Marion Rudolph und Elfi Ahner aufgearbeiteten Steuer-Schock­Kataster bzw. Grundstücksregister in Empfang zu nehmen. Viele Grundstücksbesitzer zeigten außerdem Interesse an einer Kopie des Original­Steuer-Schock-Katasters vom Gemeindevorsteher Bonitz aus dem Jahre 1804.

Nun einige Bemerkungen zu den Ausstellungsgegenständen; bei einigen Ausrüstungsgegenständen der Feuerwehr konnte man die historische Entwicklung nachvollziehen, z.B. bei den Atemschutzmasken, den Schutzhelmen, der Atemschutztechnik und der Prüftechnik. Bei der Atemschutztechnik zeigten wir z.B. einen so genannten "Rauchhelm" aus den 1920er Jahren, wo Atemluft mittels Schläuchen und Blasebalg zugeführt wurde, des weiteren den "Heeresatmer". ein Regenerationsgerät aus dem 2. Weltkrieg und auch modernere Atemschutztechnik mit Sauerstoffflaschen und Schutzmasken. Bei den Schutzmasken hatten wir eine Rettungsmaske zur Bergung von Zivilpersonen aus der Zeit des Luftschutzes im 2. Weltkrieg ausgestellt und natürlich die moderne Rettungsmaske aus der heutigen Zeit. In der Abteilung Atemschutz konnte man noch ein Saugschlauchgerät begutachten, weiterhin standen verschieden Prüfgeräte zur Dichtheitsprüfung von Schutzmasken und zur Ventilprüfung, sowie ein Gerät zur Gasanalyse auf den Tischen. (Fortsetzung folgt)

A. Hugel, HVK



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Quelle: Gemeinde Taura - Homepage
http://www.gemeinde-taura.de