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Anlässlich der
offiziellen Eröffnung der neuen
Köthensdorfer Brücke über
den Chemnitzfluss fand an diesem Tag,
den 25. November 2006 ein Fest im
Chemnitztal am Ortseingang von Köthensdorf
statt. Die Idee zu diesem Brückenfest
kam von den Kameraden der Feuerwehr
Köthensdorf und wurde von anderen
Vereinen aufgenommen, die ihre Unterstützung
beim Durchführen zusagten. Für
diesen Samstag genehmigte das Ordnungsamt
Burgstädt eine Geschwindigkeitsbeschränkung
auf 10km/h zwischen B 107 und stillgelegten
Bahnübergang Köthensdorf.
Nicht nur die Sicherheit der Brückenfestbesucher
sollte zum einem gewährleistet
sein, zum anderen wollte man die Gelegenheit
wahrnehmen und Brückenzoll für
Fußgänger und Fahrzeuge
kassieren.
Bereits am frühen
Vormittag bauten die Kameraden der
Feuerwehr die Imbiss- und Getränkestände
und eine Gulaschkanone auf. Eine kleine
Bühne für das Kulturprogramm
gab es auch. Schon gegen 9.30 Uhr
trafen die ersten neugierigen Zuschauer
an der Brücke ein und erhielten
gegen eine kleine Zollspende einen
Passierschein von den "Beamten"
in historischen Kostümen und
Bewaffnung überreicht. Am Straßenrand
standen dazu urige, grün-weiß
gestrichene Schilderhäuschen.
Kurz nach 10 Uhr versammelten sich
Prominenz, Presse und ca. 150 Besucher
am blau-gelben Band, das zwischen
den neuen stählernen Brückengeländern
gespannt war.
Mit lauten Böller-
und Gewehrschüssen kündigten
die Schützen aus Taura und Markersdorf
nun das wichtige Ereignis an. Bevor
der entscheidende Schnitt erfolgte,
hielten die Vertreter von Landratsamt
Mittweida, der Gemeinde Taura und
des Straßenbauamtes Dankesreden,
lobten die Arbeit der Planer und Bauleute
und freuten sich, die schöne
neue Brücke und Zufahrtsstraße
zur B 107 wieder offiziell für
den Verkehr freizugeben. Nach dem
Segen des Pfarrers und dem Durchtrennen
des Bandes erfolgte noch ein Spruch
des "Zollinspektors" und
dann fuhren die Fahrzeuge der Feuerwehr,
ein Traktor und ein Pferdefuhrwerk
über die neue Brücke.
Bis zum Einbruch der
Dämmerung kassierten die "Zollbeamten"
Brückenzoll für einen guten
Zweck (finanzielle Zuwendung für
den Kiga "Rasselbande" und
die Grundschule). Nachmittags gestalteten
der Chor der Johann-Esche-Grundschule
und die Kindergartenkinder ein kleines
Kulturprogramm mit Gesang und Tanz.
Das Programm wurde noch bereichert
durch eine Showeinlage von grazilen
Ballettdamen. Es gab reichlich Applaus
für alle Künstler. Den ganzen
Tag konnte gegessen und getrunken
werden, z.B. würzige Kartoffelsuppe
aus der Gulaschkanone, betreut vom
Kleintierzüchterverein, weiterhin
Fischbrötchen, Wiener Würstchen
und natürlich die gute Speckfettbemm.
Die letzten Gäste
verließen erst weit nach Mitternacht
das Festgelände gegenüber
von Doppelmoppels. Die Idee eines
Brückenfestes der Feuerwehr Köthensdorf
und das Einkassieren von Brückenzoll
durch den Heimatverein Köthensdorf
kamen bei allen Besuchern sehr gut
an. Man feiert eben gern in Köthensdorf
und Gäste aus nah und fern sind
dabei immer herzlich Willkommen
A. Hugel, HVK
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