Am
10. März 2004 fanden wieder zahlreiche
Gäste und Heimatfreunde den Weg
in den Speisesaal der Johann-Esche-Grundschule
im Ortsteil Köthensdorf, um an
der 2. Vortragsveranstaltung des Heimatverein
Köthensdorf e.V. teilzunehmen.
Der neue Vereinsvorsitzende, Heimatfreund
Dieter Schreckenbach, begrüsste
das Publikum im bis auf den letzten
Platz besetzten Veranstaltungsraum
und dankte dem Vortragenden, Herrn
Babeck aus Burgstädt, für
seine Bereitschaft, wieder eine seiner
eindrucksvollen Reiseschilderungen
in Köthensdorf vorzustellen.
Herr Babeck gestaltete
seinen Bildervortrag mit dem Thema
" Nepal - Land in den Tälern
des Himalaja - geheimnisvoll und unbekannt"
in der gewohnten lockeren Atmosphäre
und die 58 Zuhörer spitzten die
Ohren, um auch keinen der spannenden
Kommentare zu verpassen. Der Vortragende
klärte zuerst die Gäste
über die besondere geografische
Lage und die aktuelle politische Situation
der konstitutionellen Hindu-Monarchie
Nepal auf. Herr Babeck zeigte uns
in seinen Bildern nicht nur die prunkvollen
Pagoden und Paläste der Hauptstadt
Katmandu, sondern auch den Alltag
der normalen Bevölkerung, die
sich mit niedrigen Tätigkeiten
ihr Überleben sichern muss. Das
Publikum lauschte interessiert den
kurzweiligen Ausführungen über
die Kultur und die Geschichte des
kleinen Königreiches zwischen
Indien und Tibet. Wir lernten das
Hochgebirgsland mit seinen "Achttausendern"
und den beschwerlichen Wegen dorthin
in Wort und Bild kennen. Im Vortrag
wurden die klimatischen Bedingungen
und die landwirtschaftlichen Möglichkeiten
in den Hochtälern des Himalaja
näher geschildert. Wir bekamen
in dem zweieinhalbstündigen Vortrag
Kenntnisse über den Totenkult
der Hindus, ihren Glauben und ihre
Götter vermittelt. Das Publikum
hörte etwas zum Schulwesen und
den allgemeinen Entwicklungsmöglichkeiten
der jungen Bevölkerung in Nepal
und ging desweiteren mit neuem Wissen
über Tourismus im Himalaja nach
Hause.
Der Heimatverein Köthensdorf
e.V. bedankt sich bei den zahlreich
erschienenen Besuchern, bei den vorbereitenden
Helfern und natürlich ganz besonders
bei Herrn Babeck, dem es wieder gelang,
einen für die meisten von uns
weißen Fleck auf der Weltkarte
mit Bildern und Worten farbig auszugestalten.
Alles in allem bleibt dieser Abend
in Köthensdorf in sehr guter
Erinnerung.
A. Hugel
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