Hexentreiben und neuer Maibaum

Taura(rhas). Von Regen über Schnee zeigte sich das Wetter am Vortag des 30. April. Die Vereinsmitglieder des Fördervereines der Freiwilligen Feuerwehr Taura e.V. hatten sichtlich unter der Nässe und Kälte zu leiden. Trotz dessen scheuten sie keine Kosten und Mühen um das Hexenfeuer aufzubauen und den Maibaum herzurichten. Zum Glück siegte dann vor der Walpurgisnacht die Sonne. So konnte gegen 19 Uhr die Einläutung des Frühlings mit dem Maibaumsetzen auf dem Marktplatz beginnen Zum Erstaunen vieler Gäste gab es in diesem Jahr schon wieder einen neuen Baum. Der alte war leider beim Einholen in zwei Teile zerbrochen. So musste ein neuer her. Mit vier Stangenpaaren und bloßer Muskelkraft stemmten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr den geschälten, aber naturbelassenen Stamm mitsamt Maienkranz und Tauraer Wappen in die Höhe. An dieser Stelle möchte sich der Verein recht herzlich beim Bürgermeister Klaus Vivus bedanken, der sich voller Elan um die Beschaffung eines neuen Baumes gekümmert hat. Außerdem geht ein großes Dankeschön an Herrn Andreas Frenzel und seine beiden Söhne, die ihn ins Taurarer Dorfzentrum transportiert haben.

Das eigentliche Highlight, die Hexenverbrennung, fand dem Brauch entsprechend auf dem Lindenberg statt. Leider gab es in diesem Jahr nur zwei Hexen. So war es für die Familien Tillner und Heisse nicht schwer, ihren nunmehr schon vierten Sieg zu feiern. Sie verdrängten damit abermals die Gartensparte Rosenstraße auf den zweiten Platz. Der Vorsitzende des Fördervereines der Freiwilligen Feuerwehr Taura e.V., Marcel Kroll, rief die Bevölkerung Tauras zu mehr Engagement für das folgende Hexenfeuer auf und bat um mehr Wettbewerbsteilnehmer. Wie verhext war die Entzündung des Feuers. Es wollte einfach nicht brennen. Waren es doch nur zwei Hexen, so wehrten sie sich mit vereinten Kräfte gegen ihre bevorstehende Verbrennung. Doch gegen die Entschlossenheit der Kameraden der Feuerwehr konnten sie nichts ausrichten, und so umgaben kurze Zeit später die Flammen die unheilbringenden Gestalten und zogen sie ins Feuer. Viele Zuschauer erfreuten sich an dem bis nach Mitternacht brennenden Feuer, welches zum Glück ohne größere Randale zu Ende ging. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Taura e.V. bedankt sich recht herzlich bei allen Helfern für die tatkräftige Unterstützung und hofft auf weitere gute Zusammenarbeit.

Besonderer Dank geht an die Gemeinde Taura für die Bereitstellung von einem Fahrzeug und den Aufbau der Verkaufsstände. Weiterhin sind zu nennen

  • Andreas Frenzel,
  • die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Taura,
  • Elektro - Grundei,
  • Gartenbaubetrieb und Baumschule Gottfried Beer,
  • Elektroinstallateur Tilo Kirchübel,
  • Brennstoffhandel und Fuhrgeschäft Max Dietrich,
  • Zimmerei Uwe Graichen,
  • Fleischerei Clauß,
  • Bäckerei Helbig und
  • Annett's Getränke Center,

welche uns zur Seite standen.

Der Vorstand





Quelle: Gemeinde Taura - Homepage
http://www.gemeinde-taura.de