Feuer mit Tradition


Maibaum in Taura 2004Taura (rhas/robh). Wie alljährlich am 30. April fand auch dieses Jahr das Hexenfeuer auf dem Lindenberg statt. Erstmalig ausgerichtet und organisiert durch den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Taura begann die Vertreibung des Winters standesgemäß mit dem Maibaumsetzen auf dem Marktplatz. Ermutigt durch die Worte des Bürgermeisters: "Dieser Baum ist mit keinem anderen zu vergleichen", setzten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Taura unter staunenden Zuschauerblicken den neuen Baum. Eine neue Aufstellmethode machte sich erforderlich, da der neue 12 m hohe Baum viel gewichtiger als der Bisherige ist. In seinem gelb-grünen Anstrich, der die Farben der Gemeinde symbolisiert, ist er eine Augenweite. Die Kameraden der Partnerfeuerwehr aus dem fränkischen Marloffstein waren von soviel "militärischer Disziplin" regelrecht beeindruckt.

Anschließend ging es mit einem Lampionumzug auf die Anhöhe über den Ort, wo die traditionsreiche Hexenverbrennung stattfinden sollte. Erst wurde aber noch die schrecklichste Hexe prämiert. Der Jury war es nicht leicht gefallen zwischen nur zwei Hexen die Hässlichste zu wählen. Den Wanderpokal bekamen in diesem Jahr die Familien Tillner und Heisse. Gegen 21 Uhr wurde dann das Feuer entzündet und die Hexengestalten ihrem Schicksal übergeben. Ungünstige Windverhältnisse und starker Rauch ließen schnell nach und so konnte doch noch bis spät in die Nacht gefeiert werden.

Die Gäste der Partnerfeuerwehr Marloffstein besuchten am nächsten Morgen das Feuerwehrmuseum in Burgstädt und den Taurasteinturm, ehe sie sich zur Rochsburg aufmachten. Mit einem gemeinsamem Kaffetrinken endeten für sie zwei schöne Tage in unserer Chemnitztalgemeinde.

Die Kameraden des Fördervereines möchten sich herzlich für die Hilfe und Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des Hexenfeuers bei der Gemeinde Taura, dem Bürgermeister Klaus Vivus, den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Taura und Köthensdorf, den Firmen Elektro-Grundei, Brennstoffhandel und Fuhrgeschäft Max Dittrich, dem Gartenbaubetrieb und Baumschule Gottfried Beer, dem Elektroinstallateur Tilo Kirchhübel, der Guido Unger GmbH, der Hamburg Mannheimer Generalagentur Andreas Grundei, der Fleischerei Claus, Anettes Getränkecenter, der Multi-Agrar GmbH Claußnitz, der Frauenbrandschutzgruppe und allen fleißigen Helfern bedanken.

Tauraer Hexenfeuer


Quelle: Gemeinde Taura - Homepage
http://www.gemeinde-taura.de