Bei
den Strudeltöpfen oder Riesentöpfen
handelt es sich um eine geologische
Berühmtheit der Region: Abgerundete
und oftmals durchlöcherte Blöcke,
die aus Cordieritgneis bestehen und
von Taura bis nach Mohsdorf und Stein
das Flussbett der Chemnitz füllen.
Ihre abgerundete, teilweise durchlöcherte
Form erlangten die früher kantig
und unförmig von den Abhängen
herabgestürzten Felsbrocken erst
allmählich durch die immer noch
andauernde Bearbeitung der Fluten
des Chemnitzflusses. Häufig sieht
man in den Strudellöchern noch
Steine liegen, die durch das strudelnde
Wasser in Bewegung gesetzt wurden
und in den Block eine schraubenförmige
Rinne rieben oder ihn gar ganz durchbohrten.
An der dem Strome entgegengesetzten
Seite des Blocks sind durch den Sand
oft tiefe Scheuerrinnen in den Stein
eingraben. Unsere Vorfahren sahen
in den Felslöchern die Fussabdrücke
unheimlicher Wesen, siedelten in der
Sagenwelt hier ein Nixenschloß
an und mieden nach Möglichkeit
den für sie unheimlichen Ort.
Die Strudeltöpfe sind einzigartig
in unserer Umgebung, denn erst in
Skandinavien oder der Schweiz findet
sich vergleichbares.
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