Der Lindenberg erhebt
sich am südlichen Ortsrand von
Taura bis auf 332,5 Meter über
NN. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte
der Name der Erhebung schon mehrfach:
sprach man um 1619 noch vom "Steinberg",
war um 1775 vom "Birkenberg"
die Rede und heute nun ist der "Lindenberg"
allen Einwohnern ein Begriff. Am Anstieg
zum Lindenberg befinden sich der Sportplatz
der Gemeinde, eine Kleingartenanlage
und eine Wohnsiedlung.

Auf dem Gebiet des Lindenberges
wurde in der Zeit zwischen dem Ersten
und dem Zweiten Weltkrieg (noch vor
Errichtung der Siedlungshäuser)
von der Gemeinde Taura ein Steinbruch
betrieben. Nach Kriegsende bis in
die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts
hinein wurde dieser mit Schutt und
Hausmüll verfüllt. Im Volksmund
waren derartige Müllabladeplätze
als "Hex´" bekannt.
Gelegentlich entzündete die Freiwillige
Feuerwehr ein Höhenfeuer, um
einen Teil des abgelagerten Unrates
zu verbrennen.
Im Jahre 1998 griff man den Gedanken
eines Höhenfeuers wieder auf.
Seitdem ist es Tradition, alljährlich
am 30. April zur Walpurgisnacht an
dieser Stelle das "Hexenfeuer"
zu entfachen.
Bereits Anfang der
90er Jahre entstanden auch der Kinderspielplatz
und ein Feuchtbiotop auf dem Gipfel.
Bestrebungen für ein derartiges
Projekt (im Zusammenhang mit dem August-Peters-Gedenkstein)
existierten bereits in den 60er Jahren.
Leider fielen diese Anfänge nach
einigen Jahren dem Vandalismus zum
Opfer. Heute ist der Lindenberg ein
Kleinod der Tauraer Bürger, an
dem Sie dem Stress und der Hektik
des Alltags entfliehen und die Schönheiten
der Natur und ihrer Heimat geniessen
können. Bedroht wird diese kleine
Paradies jedoch vom Gesteinsabbau
(geplantes Abbaufeld Bernd).
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