Die
Tauraer Flur befindet sich etwa
bei 30 Grad östlicher Länge
und 50 Grad nördlicher
Breite. Die Straßenkreuzung
am Gemeindeamt (Bild links)
liegt genau bei 30 Grad 30 Minuten
14,33 Sekunden östlicher
Länge und unter 50 Grad
55 Minuten 12 Sekunden nördlicher
Breite. Jedoch ist dies nicht
der geographische Mittelpunkt
des Ortes. Dieser befindet sich
in südwestlicher Richtung.
Nach Angaben des Flurbuches
von 1889 umfaßt der Ort
662,76 Hektar.
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Natürliche
Grenzen bilden der Holzbach
im Süden, die Chemnitz
im Osten und das Cordieritgneisriff
des Taurasteines im Westen.
Taura dehnt sich in Höhe
des sächsischen Mittelgebirges
aus, das im Gneisriff mit 347
Metern seine höchste Erhebung
in nordöstlicher Richtung
findet. Ihm parallel senkt sich
im Süden der Boden zu einer
Falte, die vom Dorfbach durchströmt
wird. Hier wurden auch vor über
700 Jahren die ersten Feuerstätten
angelegt. In südöstlicher
Richtung steigt der Boden wieder
zum Lindenberg (330 Meter -
Bild 2) und den angrenzenden
Höhen (340 Meter) an. Die
sich anschließende Ebene
zeigt zwei Senken nach der Chemnitz
zu, wo die Höhe über
NN 250 Meter beträgt. Der
zum Fluß oftmals steil
abfallende Rand verrät
die unablässige Arbeit
des Wassers, das Gesteinsschichten
durchsägt und sich in den
Boden eingegraben hat. Östlich
der Chemnitz befindet sich ein
großes Granulitmassiv,welches
früher teilweise durch
Steinbrüche genutzt wurde.
Die wichtigste
Verkehrsverbindung stellt die
Straße von Burgstädt
nach Mittweida dar. Sie durchzieht
die Flur von West nach Ost,
hat Ihren höchsten Punkt
an der Grenze zu Burgstädt
(315 Meter) und erreicht an
der Chemnitzbrücke ihren
tiefsten (250 Meter). Sie weist
also zum Fluß ein Gefälle
von 65 Metern auf, das Kraftfahrern
im Winter manche Unannehmlichkeiten
bereitet. Die Hauptstraße
steigt von der ehemaligen Gaststätte
Walhalla unaufhörlich an,
erreicht zwischendurch am Rathaus
280 Meter und unmittelbar vor
den letzten Wirtschaften (Wasserhaus)
341 Meter.
Quelle:
Taura und Köthensdorf-R.
- Unser Heimatbuch - 1996
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