Köthensdorf - Von der Gründung

BauernhausNachdem sich im hiesigen Territorium im 12. Jahrhundert die deutsche Feudalherrschaft gefestigt hatte und die Herren von Waldenburg, Wolkenburg und Rochsberg mit den Ländereien zwischen Mulde und Chemnitz belehnt worden waren, konnten sie daran gehen, das Land zu kolonisieren.

Auch das Gebiet der späteren Gemeinde Köthensdorf gehörte in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts den Herren von Rochsberg. Da die katholische Kirche bei der Kolonisation eine große Rolle spielte, wurde im Einverständnis zwischen dem Feudalherren und den Mönchen des Klosters Zschillen (heute Wechselburg) die Ansiedlung deutscher Bauern vorbereitet. So entstand Köthensdorf als zweireihiges Waldhufendorf. Die Hufen der "Mitternachtsseite" zogen sich von der Dorfstraße nach Norden bis zum Chemnitztal hin, die der "Mittagsseite" in südlicher Richtung bis zum Schützwald.
Waren die ersten Häuser und Ställe der Ansiedler sicher nur kümmerliche Hütten, so entstanden doch mit der Zeit ansehnliche Höfe.

 

Den Gutshof umschlossen in den meisten Fällen vier Gebäude. Die Wasserversorgung erfolgte durch Ziehbrunnen, auf die später hölzerne Pumpen aufgesetzt wurden. Wo es möglich war, legte man Röhrwasserleitungen an.

Quelle: Taura und Köthensdorf-R. - Unser Heimatbuch - 1996

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Quelle: Gemeinde Taura - Homepage
http://www.gemeinde-taura.de