Am 11. Mai fand die
letzte Sitzung des Gemeinderates Taura
der Legislaturperiode 2004-2009 statt.
Nachdem alle Beschlüsse gefasst,
alle Diskussionen beendet und alle
Tagesordnungspunkte besprochen waren,
erfolgte die Verabschiedung durch
unseren Bürgermeister Rainer
Viertel. Er dankte allen - auch im
Namen der Einwohner - für ihre
ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle
der Gemeinde:
"Liebe Gemeinderätinnen
und Gemeinderäte, die gesetzlichen
Festlegungen unserer demokratischen
Gesellschaft wollen es, dass wir uns
heute voneinander verabschieden. Die
jetzige Legislaturperiode für
den Gemeinderat der Gemeinde Taura
endet in Kürze.
Das tut mir besonders
leid, da ich mich vom ersten Tag meiner
ehrenamtlichen Tätigkeit als
Bürgermeister voll auf Sie stützen
konnte, auf Ihre fachlichen Kenntnisse,
auf Ihr menschliches Entgegenkommen.
Sie nahmen mich mit menschlicher Wärme
auf.
Sie haben in den letzten
fünf Jahren viel Zeit und Mühe
aufgebracht, sich ehrenamtlich für
die Gemeinde einzubringen. Viele unzählige
Abende, aber auch viele Stunden im
Vorfeld der Beratungen haben Sie aufgewendet.
Einige von Ihnen stellen sich wieder
zur Wahl am 07. Juni, einige scheiden
für immer aus diesem Ehrenamt
aus. So bleibt bei mir ein bisschen
Wehmut, denn wir waren ein tolles
Team. Heute und für die Zukunft
gilt: Sachlicher Streit, persönliche
Harmonie, das ist auch im kommunalpolitischen
Ehrenamt möglich. Für die
vor uns liegenden Aufgaben haben Sie
eine gute Grundlage gelegt:
Die Mindestrücklage
sowie eine gute zusätzliche Rücklage
stehen der Gemeinde Taura in Kürze
zur Verfügung, damit wird sich
die finanzielle Situation entspannen.
Mit dem Konjunkturpaket II werden
neue Möglichkeiten der Kinder-
und Jugendbetreuung in der Johann-Esche-Grundschule
geschaffen. Der Jugendklub wird neu
gegründet und der Spielplatz
auf dem Lindenberg in Kürze neu
gebaut.
So ließe sich noch einiges aufführen.
Vielen herzlichen Dank
für Ihre Arbeit. Ich wünsche
Ihnen persönlich alles Gute und
darf der Hoffnung Ausdruck geben,
dass ich auch in Zukunft Ihren Rat
zu der einen oder anderen Problematik
einholen darf."
Fotos:
R. Helmert
|