Liebe
Einwohnerinnen und Einwohner,
die Tage des Kalenders
2005 sind gezählt. Es wird zurückgeblickt,
bewertet und verglichen.
Hoffnungen und Erwartungen werden
ebenso zum Ausdruck gebracht wie Ängste
und Sorgen.
Mit Freude kann ich auch bei dem Jahr,
das in wenigen Tagen zu Ende geht,
feststellen. Es verlief arbeitsreich
und manchmal auch turbulent, aber
für unsere Gemeinde unter dem
Strich erfolgreich.
Ich wünsche uns
allen, dass wir in der vor uns liegenden
Zeit "zwischen den Jahren"
die Ruhe und Muse finden mögen,
um in der Familie und mit Freunden
und Bekannten wieder das Gespräch
zu finden, das uns leider der hektische
Alltag immer weniger gönnt. Richten
wir den Blick über das Tagesgeschäft
hinaus auf die wesentlichen Dinge.
Wirkliche Fortschritte
in den vielfältigen kommunalen
Aufgaben sind nur dann möglich,
wenn jeder Mitbürger sich in
dem von ihm übernommenen Aufgabenbereich
voll einsetzt und auch bereit ist,
im Sinne der Gemeinschaft zu wirken.
Helfen statt Hindern soll unsere Zielrichtung
sein. Auch zu danken und nicht nur
zu fordern, könnte ein Orientierungspunkt
für unser Verhalten werden. Gerade
jetzt zum Jahreswechsel gilt mein
von Herzen kommendes Dankeswort all
denen, die sich mit großem Einsatz
zum Wohle unserer Mitmenschen für
unsere Gemeinde eingesetzt haben,
in der Wirtschaft, in der Kirchgemeinde,
in den Freiwilligen Feuerwehren und
unseren zahlreichen Vereinen. Sie
haben anderen, wohl aber auch sich
selbst, damit eine große Freude
bereitet
Ich bedanke mich vor
allem bei den Bürgerinnen und
Bürgern, die Jugendliche zu sinnvollem
Tun anleiten, von der Straße
wegholen und in entscheidenden Phasen
ihre Persönlichkeitsentwicklung
stärken. Ich bitte sie, trotz
mancher Enttäuschungen, die nicht
ausblieben und auch in Zukunft nicht
ausbleiben werden, den Mut nicht zu
verlieren.
Ich hoffe sehr, dass das Beispiel
dieser Bürgerinnen und Bürger
anstecken wird. Denn es sind noch
viele Plätze frei, an denen zwischenmenschliche
Hilfe oft mehr bewirken vermag als
alle Anstrengungen von Politik und
Verwaltung.
Wir alle stehen vor
großen Herausforderungen. Nur
wenn wir die Probleme gemeinsam angehen,
werden wir sie auch bewältigen.
Andernfalls setzen wir alles aufs
Spiel.
Möge 2006 möglichst überall
auf der Welt ein Jahr des friedlichen
Miteinanders werden.
Zum Abschluss ein herzliches
Dankeschön allen kommunalen Mandatsträgern,
die ihre Arbeitskraft für unsere
Mitbürgerinnen und Mitbürger
zur Verfügung stellen, in der
Regel weit über das sonst übliche
Stundenmaß hinaus.
"Bestehendes weiter
stärken, aber auch Neues anpacken"
unter dieses Motto könnte man
die Arbeit auch im neuen Jahr stellen.
Wünschen wir uns gemeinsam, dass
wir in Frieden und Gesundheit unsere
kommunale Arbeit fortsetzen und dass
die Schwierigkeiten, die uns Sorgen
bereiten, gelöst werden können.
Noch mehr Miteinander
- das wünsche ich mir und uns
allen für 2006!
In diesem Sinne wünsche
ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest
und ein gesundes neues Jahr.
Ihr Klaus Vivus
Bürgermeister
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