Zum Artikel der Freien Presse: "Köthensdorf ist keine makellose Schönheit" vom 31.12.2004

Sehr geehrter Herr Wild,

zu mehreren Passagen des o. g. Artikels von Frau Türpe möchte ich mich distanzieren. Um Schaden von unserer Gemeinde abzuwenden, möchte ich Sie nachdrücklich sehr bitten, dass sich die Verfasserin öffentlich in der "Freien Presse" entschuldigt und die fehlerhaften Aussagen korrigiert.
Außerdem wird Frau Türpe die Gelegenheit erhalten, zur nächsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates (10.01.2005) den Gemeinde- und Ortschaftsräten sowie anwesenden Gästen ihre Meinung zu begründen. Die schriftliche Einladung erfolgt dazu am 03.01.2005.
Nach telefonischer Rücksprache mit Frau Pittner ist in ihrem Leserbrief überhaupt keine Rede von Köthensdorf.
Es ist empörend, dass die Verfasserin zur Wahl der Überschriften "Köthensdorf ist keine makellose Schönheit" und "Leserin beklagt Problemgrundstück im vom Kreis Mittweida ausgezeichneten 'Dorf mit Zukunft' "greift. Dazu gehört noch die Unterschrift zum Foto "Ein Schandfleck im Ort: das ehemalige Altenheim am Ortseingang von Köthensdorf."
Besonders niederschmetternd für Gemeinde- und Ortschaftsräte, für Bürgerinnen und Bürger und für mich ist es, dass Frau Türpe diesen gutgemeinten Leserbrief zu zwei problemhaften Immobilien in Taura, dazu gehört noch die ehemalige "Trafik" (frühere Getreidemühle) in Zusammenhang mit dem 6. Sächsischen Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft" bringt, der mit dem Kreiswettbewerb 2004 in die Startphase ging. Wie bereits erwähnt, betrifft dies nur den OT Köthensdorf.
Wir alle wissen, dass es auch in unserer Gemeinde noch manches zu verbessern gibt. Dem werden wir uns auch in den nächsten Monaten und Jahren stellen. Dabei sind wir der Unterstützung unserer Einwohnerinnen und Einwohner gewiss. So ein fehlerhafter und unrealistischer Artikel hilft jedoch nicht!
Frau Türpe ist zu empfehlen, dass sie vor Erscheinen solcher Zeilen gründlich recherchiert und damit die "Freie Presse" in keinen schlechten Ruf bringt. Darauf habe ich die Verfasserin nicht nur einmal hingewiesen. Es gehört schon eine gewisse Arroganz dazu, ohne gewissenhafte Vorbereitung so einen Artikel zu schreiben. Darauf haben mich Telefonanrufe und persönliche Gespräche in den letzten Tagen hingewiesen. Persönlich stimmt es mich sehr traurig, dass ich mich tagelang mit den Auswirkungen dieses Zeitungsartikels beschäftigen musste. Das war kein guter Start ins neue Jahr.

K. Vivus, Bürgermeister





Quelle: Gemeinde Taura - Homepage
http://www.gemeinde-taura.de