Sehr geehrter Herr
Wild,
zu mehreren Passagen
des o. g. Artikels von Frau Türpe
möchte ich mich distanzieren.
Um Schaden von unserer Gemeinde abzuwenden,
möchte ich Sie nachdrücklich
sehr bitten, dass sich die Verfasserin
öffentlich in der "Freien
Presse" entschuldigt und die
fehlerhaften Aussagen korrigiert.
Außerdem wird Frau Türpe
die Gelegenheit erhalten, zur nächsten
öffentlichen Sitzung des Gemeinderates
(10.01.2005) den Gemeinde- und Ortschaftsräten
sowie anwesenden Gästen ihre
Meinung zu begründen. Die schriftliche
Einladung erfolgt dazu am 03.01.2005.
Nach telefonischer Rücksprache
mit Frau Pittner ist in ihrem Leserbrief
überhaupt keine Rede von Köthensdorf.
Es ist empörend, dass die Verfasserin
zur Wahl der Überschriften "Köthensdorf
ist keine makellose Schönheit"
und "Leserin beklagt Problemgrundstück
im vom Kreis Mittweida ausgezeichneten
'Dorf mit Zukunft' "greift. Dazu
gehört noch die Unterschrift
zum Foto "Ein Schandfleck im
Ort: das ehemalige Altenheim am Ortseingang
von Köthensdorf."
Besonders niederschmetternd für
Gemeinde- und Ortschaftsräte,
für Bürgerinnen und Bürger
und für mich ist es, dass Frau
Türpe diesen gutgemeinten Leserbrief
zu zwei problemhaften Immobilien in
Taura, dazu gehört noch die ehemalige
"Trafik" (frühere Getreidemühle)
in Zusammenhang mit dem 6. Sächsischen
Landeswettbewerb "Unser Dorf
soll schöner werden unser
Dorf hat Zukunft" bringt, der
mit dem Kreiswettbewerb 2004 in die
Startphase ging. Wie bereits erwähnt,
betrifft dies nur den OT Köthensdorf.
Wir alle wissen, dass es auch in unserer
Gemeinde noch manches zu verbessern
gibt. Dem werden wir uns auch in den
nächsten Monaten und Jahren stellen.
Dabei sind wir der Unterstützung
unserer Einwohnerinnen und Einwohner
gewiss. So ein fehlerhafter und unrealistischer
Artikel hilft jedoch nicht!
Frau Türpe ist zu empfehlen,
dass sie vor Erscheinen solcher Zeilen
gründlich recherchiert und damit
die "Freie Presse" in keinen
schlechten Ruf bringt. Darauf habe
ich die Verfasserin nicht nur einmal
hingewiesen. Es gehört schon
eine gewisse Arroganz dazu, ohne gewissenhafte
Vorbereitung so einen Artikel zu schreiben.
Darauf haben mich Telefonanrufe und
persönliche Gespräche in
den letzten Tagen hingewiesen. Persönlich
stimmt es mich sehr traurig, dass
ich mich tagelang mit den Auswirkungen
dieses Zeitungsartikels beschäftigen
musste. Das war kein guter Start ins
neue Jahr.
K. Vivus, Bürgermeister
|