Bis
1698 entbehrte die Kirche völlig
ein musikalische Instrument. In diesem
Jahr kaufte man von der Kirche zu
Burgstädt die ausgemusterte Kleinorgel.
1754 wurde eine neue Orgel gekauft.
Sie war klanglich gut und stellte
den Typ einer kleinen Barockorgel
dar. Anfang 1917 forderte der 1. Weltkrieg
die Abgabe der Zinnpfeifen. Dazu kam
der Holzwurmbefall. Das Werk musste
ersetzt werden. Die Weihe der neuen
Orgel fand am 5. März 1922 statt.
Im Laufe der Jahrzehnte erfolgten
Umbauten, Reparaturen und Behandlungen
mit Holzwurmmittel. Durch Vertauschen,
Auswechslungen und Umintonieren der
Register war ein Orgelklang erzielt
worden, der einer Silbermannorgel
fast gleichkam. 1994 erfolgte der
Einbau eines neuen Orgelmotors und
-gebläse.
Quelle:
Taura und Köthensdorf-R. - Unser
Heimatbuch - 1996
und St.-Moritz-Kirchgemeinde Taura
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