Wie jedes Jahr sollte
das Sommerfest der Höhepunkt
in unserem Kindergarten- und Hortalltag
werden. Bevor es in den wohlverdienten
Sommerurlaub geht, wollten wir daher
ein großes "Indianerfest"
feiern. In den vergangenen Wochen
haben die Kinder viel über die
Lebensweise und Kultur der Indianer
und ihrer Stämme erfahren. Es
wurde erforscht, gebastelt, gemalt,
gesungen und getanzt. Aber auch wir
Erzieherinnen erlebten uns während
dieser Zeit als Lernende, da wir uns
im Vorfeld aktiv mit Hilfe von Literatur,
Filmen und CDs mit dem Leben der Indianer
auseinander setzten.
Bereits seit April bereitete
sich die gesamte "Rasselbande"
mit großem Eifer auf das abenteuerliche
Ereignis vor. Es wurde indianisch
gekocht und gebacken, Kopfschmuck
mit Federn wurde gebastelt, Tonschalen
wurden geformt, Tipis wurden gestaltet;
ja sogar drei Totempfähle haben
wir angefertigt. Der Spaß und
die Spannung stiegen!!!
Viele fleißige Helfer waren
zur Stelle, als es galt, Ideen, Materialien
und andere Dinge zu beschaffen, damit
wir am 27.06.2008 nach langer Vorbereitungszeit
endlich unser Indianerfest mit allen
Kindern, Eltern und Gästen feiern
konnten.
Bereits in den frühen
Morgenstunden schlichen viele fleißige
Indianermuttis durch die Einrichtung
und zauberten für die Kinder
ein leckeres Indianerbüfett.
So gestärkt war der Stamm der
"Rasselbande" bereit für
einen Rundgang durch das Dorf. Mit
selbstgebastelten Trommeln, Rasseln
sowie Pfeil und Bogen wurde Köthensdorf
erkundet.
Am Nachmittag eröffnete
Frau Lux, unser Häuptling, das
Indianerfest und blickte dabei in
viele bemalte und glückliche
Indianergesichter. Viele kleine und
große Indianer hatten sich im
Indianerdorf mit vielen Tipis, einer
Feuerstelle und mehreren Totempfählen
eingefunden.
Der Stamm der "Rasselbande"
tanzte gemeinsam einen Büffeltanz
und sang Indianerlieder. Unseren Hunger
und Durst konnten wir ganz nach Indianerart
stillen; mit Feuerteig (Knüppelkuchen),
süßen Büffelhaufen
(Krapfen), Büffelschwanz (Roster),
Fleischbatzen (Steak), Indianerkessel
(Kesselgulasch), Büffelblut (Limo)
und Indianerquell (Wasser).
In der Indianerwerkstatt
wurde viel Kreativität gezeigt.
Hier entstanden wunderschöne
Traumfänger, Regenmacher, Indianerketten-
und Armbänder, geflochtene Zöpfe
aus Duftgras sowie kleine Beutel aus
Leder. Wer wollte, konnte sein Wissen
über die Indianer bei einem Indianerquiz
überprüfen.
Auch die Turnhalle verwandelte
sich in eine Indianersportstätte.
Bei Schleich- und Fangspielen sowie
beim Klettern konnten sich die kleinen
Indianer richtig austoben. Wer es
etwas ruhiger mochte, der konnte auf
einem richtigen Indianerpferd ein
paar Runden durch das hohe Gras reiten.
Zum Abschluss stiegen noch viele Luftballons
mit den Adressen der kleinen Indianer
versehen in den sommerlichen Abendhimmel
auf. Dies war ein krönender Abschluss
einer erlebnisreichen Indianerzeit.
Wir sagen "
Na -wa -ku- te" und Danke für
die Unterstützung. Der Stamm
der "Rasselbande"
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