Sternmarsch am 31.10.2002 in Königshain (1/3)


Erneut sollte die Öffentlichkeit mit einer Veranstaltung, diesmal am Reformationstag 2002 in Königshain, auf den geplanten Raubbau an unserer Natur aufmerksam gemacht werden. Leider war das Wetter an diesem Tage genauso trist wie die Zukunftsaussichten der Anwohner von den in Planung befindlichen Abbaufeldern. Für das geplante Kies/Sand-Abbaufeld in Königshain läuft bereits das Planfeststellungsverfahren. Von allen Rednern wurden die Einwohner noch einmal nachdrücklich aufgefordert, eine Stellungnahme mit Einwendungen und Widersprüchen gegen das Planfeststellungsverfahren abzugeben. Denn: Wer jetzt schweigt, verspielt damit das Recht später einmal gegen Missstände zu klagen.

Um die Ausmasse des geplanten Abbaus in Königshain einmal ersichtlich zu machen, hatte man sich einiges einfallen lassen: Der Versuch den Bereich des Abbaus mit einer Menschenkette zu umstellen war aufgrund der unglaublichen Grösse der Fläche (250 Ha, davon 150 Ha reine Abbaufläche) schon im vorhinein fallengelassen worden. Dafür hätte man wahrscheinlich die Bevölkerung einer Grossstadt benötigt. Mit der Unterstützung des Schützenvereins konnte man aber zumindest einen ungefähren Eindruck vom geplanten Abbaubereich erhalten. So wurde mit Hilfe von Leuchtraketen der Verlauf der geplanten Kiesgrube verdeutlicht. Auf den folgenden Seiten sind kurze Auszüge aus den Ansprachen aufgeführt.

 


Auf dem geplanten Abbaufeld in Königshain

Auf dem geplanten Abbaufeld in Königshain

Auf dem geplanten Abbaufeld in Königshain


Logo: Heimat ist unverkäuflich



 


Quelle: Gemeinde Taura - Homepage
http://www.gemeinde-taura.de