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Erneut sollte die Öffentlichkeit
mit einer Veranstaltung, diesmal
am Reformationstag 2002 in Königshain,
auf den geplanten Raubbau an
unserer Natur aufmerksam gemacht
werden. Leider war das Wetter
an diesem Tage genauso trist
wie die Zukunftsaussichten der
Anwohner von den in Planung
befindlichen Abbaufeldern. Für
das geplante Kies/Sand-Abbaufeld
in Königshain läuft
bereits das Planfeststellungsverfahren.
Von allen Rednern wurden die
Einwohner noch einmal nachdrücklich
aufgefordert, eine Stellungnahme
mit Einwendungen und Widersprüchen
gegen das Planfeststellungsverfahren
abzugeben. Denn: Wer jetzt schweigt,
verspielt damit das Recht später
einmal gegen Missstände
zu klagen.
Um die Ausmasse
des geplanten Abbaus in Königshain
einmal ersichtlich zu machen,
hatte man sich einiges einfallen
lassen: Der Versuch den Bereich
des Abbaus mit einer Menschenkette
zu umstellen war aufgrund der
unglaublichen Grösse der
Fläche (250 Ha, davon 150
Ha reine Abbaufläche) schon
im vorhinein fallengelassen
worden. Dafür hätte
man wahrscheinlich die Bevölkerung
einer Grossstadt benötigt.
Mit der Unterstützung des
Schützenvereins konnte
man aber zumindest einen ungefähren
Eindruck vom geplanten Abbaubereich
erhalten. So wurde mit Hilfe
von Leuchtraketen der Verlauf
der geplanten Kiesgrube verdeutlicht.
Auf den folgenden Seiten sind
kurze Auszüge aus den Ansprachen
aufgeführt.
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