Herr Vivus,
Bürgermeister der Gemeinde
Taura: "Die meisten
von Ihnen waren ja bereits am
Reformationstag, am 31.10. in
der Gemeinde Claußnitz,
Gemarkung Markersdorf, auf dem
Bergwerksfeld "Hugo".
Stets werde ich mich, gemeinsam
mit den ca. 800 Bürgerinnen
und Bürgern aus unserer
Region, an diese Zusammenkunft
bei regnerischem und stürmischen
Wetter erinnern. Deswegen war
mir heute überhaupt nicht
Angst und Bange, dass sie recht
zahlreich hier auf unserem Lindenberg
erschienen sind"
Dr. Gerald
Thalheim, Bundestagsabgeordneter:
"Ich bin gegen einen neuen
Steinbruch, weil er die Menschen
belasten würde, an die
muss man als erstes denken,
sei es durch Lärm, sei
es durch Dreck, sei es durch
alles was zu dem Abbau dazugehört.
Ich bin aber auch gegen einen
neuen Steinbruch, weil er ein
Stück unserer Heimat zerstören
würde. Ich bin gegen einen
neuen Steinbruch, weil wir ihn,
salopp gesagt, nicht brauchen.
Man muss ja nur hier in dem
Umland umsehen, wieviel wir
Steinbrüche und Kiesgruben
haben und gegenwärtig leidet
unsere Heimat nicht unter zu
wenig Baustoffen, es gibt eher
zu wenig Nachfrage. Das ist
das Problem, und aus dem Grunde
ist es nicht einsehbar, dass
hier ein neuer Steinbruch aufgebrochen
werden soll. Ich bin aber auch
als Agrarpolitiker und Interessenvertreter
der Landwirtschaft gegen diesen
neuen Steinbruch"
Herr Hermsdorf,
Bürgermeister der Gemeinde
Claußnitz: "Ich
denke die wichtigste Botschaft,
dass sind heute die vielen Menschen,
die freiwillig hierhergekommen
sind und ihren Willen gegen
den massiven Bergbau in der
Region zu bekunden. Und das
ist zugleich eine Aufforderung
und auch eine Mahnung an alle
Verantwortlichen, die im Rahmen
der bestehenden Gesetze, Entscheidungen
zu treffen haben."
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