Sternmarsch am 31.10.2001 in Markersdorf (2/3)

Herr Hermsdorf, Bürgermeister der Gemeinde Claußnitz:

"- Wir haben die Welt nicht von unseren Vätern ererbt, sondern von unseren Kindern geliehen -, das sagt ein altes indianische Sprichwort. Wir stehen heute und hier gemeinsam in der Verantwortung, den Lebensraum in unserer Heimatregion als Grundlage für das Leben und die Ernährung zu schützen und zu erhalten. In unserer Region ist eine erhebliche Konzentration von bestehenden und geplanten Abbaustandorten vorhanden."

Landrat Dr. Andreas Schramm:

"Wir sollten den Gesteinsabbau und Sandabbau, der hier in dieser Gegend insgesamt geplant ist, nicht noch weiter ausbauen. Weder unsere Straßen, noch unsere andere Infrastruktur ist in der Lage dieses zu bewältigen. Insofern glaube ich, dass dieser Gesteinsabbau hier und auf der anderen Seite und der Sandabbau, der hier geplant ist, nicht kommen muss. Dafür sollten wir uns gemeinsam einsetzen."

Vertreter der Landwirtschaft:

"Die Nutzung des Bodens durch Ackerbau erfolgt weltweit schon achttausend Jahre. Unsere Dörfer wurden vor ca. tausend Jahren besiedelt. Eine lange Zeit. Tausend mal konnten wir ernten. Heute stellt sich die Frage: Wie viele Ernten kann uns dieser Acker noch liefern? Das hängt von uns ab, oder wir überlassen das Feld "Hugo". Viele Generationen haben sich der Vorräte unseres Planeten bedient und geniessen den Wohlstand. Nicht alle Dinge die wir verbrauchen sind unendlich vorhanden. Das betrifft auch unseren landwirtschaftlich nutzbaren Boden."

 
Herr Hermsdorf, Bürgermeister der Gemeinde Claußnitz
Auf dem geplanten Abbaufeld "Hugo"
Landrat Dr. Andreas Schramm
Vertreter der Landwirtschaft


 


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Quelle: Gemeinde Taura - Homepage
http://www.gemeinde-taura.de